Fichten-Moorwald im OberharzFlechtenfluren am Flugplatz bei Holzdorf
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Fieberklee |
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Preis ab:
EUR 128,00
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Der Fieberklee trägt seinen Deutschen Namen nach den kleeartigen, dreiteiligen Blättern und aufgrund seiner Heilkraft. Er gehört nicht in die Verwandschaft von Klee, sondern steht den Enzianen nahe. Im Mai schmücken seine herrlich gefransten Blüten die Sümpfe und Riede, auch an moorigen Ufern und in lichten Sumpfwäldern ist er anzutreffen. Er markiert Bereiche, die man besser weiträumig umgeht. Der Fieberklee ist in Deutschland bestandsgefährdet. Obwohl er ursprünglich weit verbreitet war und große Vorkommen bildete, ist die Trockenlegung von Feuchtgebieten zu einer Gefahr für sein Fortbestehen geworden. Aktuell gibt es noch schöne Bestände in den Kesselmooren der nördlichen Jungmoränen-Landschaften und in den nassen Tälern der Mittelgebirge. Wegen seiner Schönheit gehört der Fieberklee zum Standard-Sortiment vieler Gärtnereien und wird sogar von Zoo-Fachgeschäften vertrieben. Die Preise sind oft gepfeffert. Zur Blüte gelangt er unter Gartenteich-Bedingungen meist nicht, weil die Wassertiefe nicht stimmt. Nur in ganz seichtem Wasser blüht er zuverlässig. Und er braucht aufgrund des kriechenden Wachstums viel Platz. Diese Aufnahme entstand in einem Talmoor der Dübener Heide. Aufgrund der schon erwähnten relativen Unbegehbarkeit der Wuchsorte geriet die Fotoarbeit zu einer komplizierten Angelegenheit. |
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