Vorschloß in AnnaburgWaldgrenze am Brockengipfel
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Waldfrevel im Hohen Fläming |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Die Eiche (Stiel-Eiche und Trauben-Eiche) ist ein heimisches Edelholz. Es hat eine angenehm helle Farbe, große Festigkeit (Hartholz) und Widerstandskraft gegenüber Vermorschung und Fäulnis. Eichenholz ist begehrt und wird teuer gehandelt. Für die Natur sind Eichenwälder eine bedeutende Waldform vorwiegend auf trockenen Böden. Besonders der Straußgras-Eichenwald kam in den sandigen und trockenen Altmoränen-Landschaften Mitteldeutschlands einst großflächig vor. Geblieben sind davon nur ganz wenige Reste, die vorwiegend für Lehre und Forschung erhalten wurden. Aktuell werden nun auch noch diese Reste kurzsichtiger Profitgier geopfert. Kamen die mächtigen und wunderschönen Alteichen schon in der „rechtsfreien“ Zeit kurz nach der Wende 1989 unter die Säge, so fallen inzwischen auch solche Bäume, die eigentlich noch gar nicht hiebreif sind. Übrig bleiben kahle Flächen mit weit verstreuten Bäumchen, dem Gesetz nach immer noch Holzbodenfläche. Der Orkan Kyrill gab den Startschuss zu einem Baum-Gemetzel, das es bis dahin so noch nie gegeben hatte. Unter dem Deckmäntelchen der „Bruchholz-Beräumung“ wird nicht so sehr das gebrochene Kiefernholz beräumt, sondern es werden vielmehr die letzten Wälder mit Edelholz gerodet. Das ist das Ende nicht nur für den Wald an sich, sondern auch für seine seltenen Bewohner wie Hirschkäfer, Eichenbock oder Seeadler. Wer echte Natur erleben möchte, muss heute schon reisen. Die Strecken werden immer weiter und führen meist ins Ausland, wo der Umgang mit Natur noch ein anderer ist als hierzulande. Wer zu einem Leben in Deutschland verdammt ist, wird systematisch Stück für Stück vom Kontakt mit der Natur abgeschnitten. Die Lebensqualität vieler wird der Profitgier weniger untergeordnet. |
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