Schwarzes Moor in der Hohen RhönSeggen-Erlenbruch im Grützmühlmoor
![]() größeres Bild anzeigen |
Schwarzpappeln an der Elbe bei Magdeburg |
||||||||
|
Preis ab:
EUR 48,00
|
|||||||||
|
|||||||||
| Stellen Sie eine Frage zu diesem Produkt | |||||||||
Die Schwarz-Pappel, ursprünglich ein charakteristischer Baum des Weichholz-Auenwaldes, ist vom Aussterben bedroht. Ursache der Gefährdung sind die allerorts angebauten Kanadischen Schwarz-Pappeln. Sie kreuzen sich mit der einheimischen Schwarz-Pappel, so dass es keine reinrassigen Nachkommen mehr gibt. Außerdem braucht die Schwarz-Pappel zum Keimen offene Sand- und Kiesbänke, die es durch die Regulierungen an den Flüssen nur noch ganz vereinzelt gibt. Die nur bei Niedrigwasser offenen Sandstrände taugen dafür nicht, weil sie zu lange überflutet sind. Derzeit brechen die bisherigen Restbestände zunehmend zusammen, sie sind überaltert. Immerhin gibt es nun schon seit rund 100 Jahren keine Nachkommenschaft mehr. Allein bei Magdeburg gibt es noch überlebensfähige Bestände, von denen auch noch vereinzelt reinrassige Nachkommen ausgehen. Da die einheimische Schwarz-Pappel im krassen Unterschied zur kanadischen Schwarz-Pappel ein sehr markanter und knorriger Baum ist, müssen die Auenwälder aus dieser Baumart beeindruckend ausgesehen haben. Erleben kann man den Biotop-Typ nicht mehr, da vollständig ausgerottet. Einzig kleinere Baumgruppen, wie jene in der Aufnahme, gibt es noch. |
|||||||||
