Hochrhön-Landschaft am Quellgebiet des ElsbachesIlsemoor im Oberharz
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Hochwasser im Auenwald Heinrichswalde bei Wittenberg |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Auenwälder sind die natürliche Bewuchs-Form der Flussauen in Europa. In sehr verschiedenen Ausprägungsformen begleiten sie den Fluss und seine Aue. Flächenmäßig am bedeutendsten ist dabei die Hartholzaue, die ihrerseits in weitere Einheiten untergliedert werden kann. Typisch für die Auenwälder ist ihre Unempfindlichkeit gegenüber zeitweiliger Überflutung. Die Bäume ertragen diese nicht nur, sondern schöpfen daraus Nutzen. Nämlich zum Einen den eines regelmäßigen Nährstoff-Nachschubes durch mitgeführte mineralstoffreiche Schlämme, zum Anderen die Unterdrückung solcher Pflanzenarten, die solche Verhältnisse nicht ertragen und den angepassten Auen-Arten somit keine Konkurrenz machen können. Deshalb sind auch eingedeichte Auenwälder, die das Hochwasser nicht erreicht, in ihrer Vitalität geschwächt und in der Arten-Zusammensetzung verändert. Im Bestreben, gefährliche Hochwässer abzuwehren, gibt es neben allerlei Maßnahmen höchst zweifelhafter Sinnhaftigkeit auch einige vernünftige Ansätze. Einer der erfolgversprechendsten ist die Vergrößerung der Überflutungs-Fläche durch Deich-Rückverlegung und die Einrichtung von Hochwasser-Rückhaltefeldern, sogenannten Poldern. Sie ermöglichen die Abflachung des Hochwasser-Scheitels, indem bestimmte Wassermengen vorübergehend vom Hochwasser-geschehen getrennt werden. Die Aufnahme zeigt einen Weiden-Auenwald in einer Polderfläche, geflutet durch mäßiges Frühjahrs-Hochwasser. |
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