Annaburg, SchloßBach-Auenwald im „Grützmühlmoor“ bei Wittenberg
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Aufkommender Birkenwald in der Oranienbaumer Heide |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Heiden sind Landschaften, die von Natur aus nur sehr kleiflächig an Felsen und auf Mooren vorkämen. Erst durch das Wirken des Menschen haben sie eine ganz erhebliche Erweiterung ihrer Ausdehnung erfahren. Sei dem Mittelalter durch Raubbau an den Wäldern und übermäßige Weidenutzung, in jüngerer Vergangenheit durch militärischen Übungs-Betrieb. Die Oranienbaumer Heide ist aus militärischer Nutzung durch die Rote Armee hervorgegangen. Durch die Lage auf einer mit Dünen überzogenen Talsand-Terrasse ist die Heide mit größeren Gräser-Brachen und Trockenrasen durchsetzt, die stellenweise eine verschwenderische Fülle seltener Pflanzenarten aufweisen. Genannt seien Deutscher Alant, Einfache Wiesenraute, Felsen-Fingerkraut und Flügelginster. Auf nicht natürlich waldfreien Standorten stellt sich der Wald wieder ein, sobald die Bedingungen dies erlauben. In der Oranienbaumer passiert das teils durch flächigen Aufwuchs von Kiefer und Zitterpappel, teils durch sich ausbreitende Birken-Gehölze. Wenn die Gehölze einen bestimmten Grad der Deckung überschreiten, kommt es zur Änderung des Mikroklimas und einer fortan beschleunigten Bewaldung. Das ist eine existenzielle Bedrohung für die Trockenrasen und ihre wertvolle Pflanzenwelt. Aufgrund der enormen Ausdehnung des Gebietes ist eine künstliche Entbuschung nur auf relativ kleinen Flächen möglich. Zur Ermittlung der Lage und Ausdehnung der wertvollsten Flächen gibt es in der Heide schon seit Jahren botanische Kartierungs-Arbeiten. |
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