Heide-SeggeHerbst-Drehwurz, Herbst-Wendelähre
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Heidekraut-Blüte in der Glücksburger Heide |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Mitte August bis Anfang September, manchmal bis Mitte September, überrascht die überreiche Blüte des Heidekrautes den Betrachter immer wieder aufs Neue! Was für ein Farbenspiel, besonders im Morgen- und Abendlicht! Berühmt für die Heideblüte ist die Lüneburger Heide im norddeutschen Flachland. Als Tourismus-Faktor wird die Heide dort durch Mahd und scharfe Beweidung flach gehalten, weil die Besucher die Heide so am liebsten mögen. Die Einheimischen nennen diese Flächen sinnfälliger Weise dann auch Touristen-Heide. Tatsächlich ist das Heidekraut ein Zwergstrauch, der durchaus 1m Höhe erreichen kann. In einer naturnahen Heide wechseln niedrige Bestände (Jugend-Phase) mit mittelhohen Beständen (Reife-Phase) und vergreisten Alt-Beständen (Zerfalls-Phase) ab. Dazwischen gibt es immer wieder Flächen mit Dominanz von Gräsern, Flechten und Hagermoos. Solche Bestände kann man aktuell in der Glücksburger Heide bei Jessen erleben. Allerdings zunehmend durch aufkommende Birken eingeengt. Heiden sind Kulturlandschaften, die sich selbst überlassen nicht dauerhaft existieren. Nur durch kontinuierliche Beweidung und gelegentliches Abbrennen (vergreister Alt-Bestände) können sie erhalten werden – und so wurden sie auch einst bewirtschaftet! Als moderne Form der Erhaltung seien noch das Abplaggen (Schlegeln) und die Maschinen-Mahd genannt. Aufgrund ungenügender Geld-Mittel und des relativ hohen Aufwandes können die durch ehemalige militärische Nutzung entstandenen Heiden nur vereinzelt und kleinflächig erhalten werden. Ungenutzte Bestände gehen in Wald über. |
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