Hochmoor und Bergwiesen auf dem Erzgebirgskamm bei RolawaHochwasser im Auenwald Heinrichswalde bei Wittenberg
![]() größeres Bild anzeigen |
Hochrhön-Landschaft am Quellgebiet des Elsbaches |
||||||||
|
Preis ab:
EUR 48,00
|
|||||||||
|
|||||||||
| Stellen Sie eine Frage zu diesem Produkt | |||||||||
Die Rhön ist ein rauher Landstrich, ein von Wind und Wetter gebeuteltes Gebirge. Wenn in den Tälern längst der Frühling Einzug gehalten hat, liegt auf der Hochfläche noch der letzte Schnee. Ähnlich wie der Harz liegt auch die Rhön genau auf der typischen Zugstrecke, die mit den Tiefausläufern ziehenden Niederschlagsgebiete nehmen. Der Wasserreichtum drückt sich neben Mooren und Sümpfen auch durch zahlreiche Quellgebiete aus, die auf der Hochfläche in nahezu jeder Senke zu finden sind. Die Aufnahme zeigt das völlig naturnah erhaltene Quellgebiet des Elsbaches, der zu den größten Bächen der Rhön zählt. Umgeben ist das Quellgebiet von Wiesen, die aufgrund althergebrachter, extensiver Nutzung ohne Düngung noch viele Blumen und Kräuter beherbergen. Arten, die auf den intensiv genutzten Grünländern tieferer Lagen längst verschwunden sind. Gut zu erkennen ist die unterschiedliche Färbung der Wiesen. Auf dem Maihügel liegt besonders lange der Schnee, so dass die Wiesen erst besonders spät grün werden und noch grau aussehen, wenn im Tal des Elsbaches schon frisches Gras sprießt. Die etwas bräunlichen Flächen sind unregelmäßig oder besonders extensiv genutzte Wiesen, die kräftig grünen hingegen sind etwas intensiver genutzt. Die botanischen Raritäten der Rhön, wie z.B. Trollblume, Katzenpfötchen und Breitblättriges Knabenkraut, findet man nur auf den grauen oder etwas bräunlichen Wiesen, da sie eine intensive Nutzung nicht vertragen. |
|||||||||
