Flutrinne am Melzwiger PappelheegerGemeines Nadelröschen
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Flutrinne am Melzwiger Pappelheeger |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Flutrinnen zählen zur Naturausstattung der mittleren und großen Stromtäler. Meist bilden sie beidseits des Flusses größere Verbände, sie aus der Vogelperspektive eine fächerartige Struktur erkennen lassen. Innerhalb der intensiv genutzten Grünländer stellen sie oft die letzten Reste naturhafter Landschaft dar, da die stark wechselnde Wasserführung eine lohnende Nutzung zu sehr erschwert. Nur kleine Flutrinnen konnten in kleinbäuerlicher Nutzung einen gewissen Ertrag abwerfen, wenn in Zeiten großer Trockenheit allein die Flutrinnen noch saftiges Grün sprießen lassen. Für eine Bewirtschaftung mit Maschinen ist der Boden nicht tragfähig genug. Das Erscheinungsbild der Flutrinnen ist so wechselhaft wie das keines anderen Bestandteils der Auen. Auch kleine Hochwässer reichen, um die Flutrinnen zu füllen. Als Kleingewässer bieten sie den Lurchen Laichplätze. Die Fische, die mit dem Hochwasser in die Flutrinnen gerieten, sind hier gefangen und werden zur leichten Beute für Reiher und andere Wasservögel, wenn der Wasserstand sinkt. Bis zum Herbst trocknen viele Flutrinnen ganz aus, nur in den größten bleiben noch lange einzelne Wasserlöcher. Diese Aufnahme zeigt eine kleine Flutrinne im Zustand starker Verkrautung durch Wasserpflanzen, hier konkret mit Wasser-Hahnenfuß. Diese Pflanzen überleben die typischen Schwankungen des Wasserstandes, da sie sowohl untergetaucht als auch als „Landform“ zu wachsen vermögen. Sollte eine extreme Dürre dennoch alles vertrocknen lassen, so liegt im Schlamm ein großer Vorrat an Samen, der alsbald den alten Zustand wieder herstellt. |
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