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Schwarzpappeln an der Elbe bei MagdeburgSilberdistel

Seggen-Erlenbruch im Grützmühlmoor
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Seggen-Erlenbruch im Grützmühlmoor

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: ** mittel - Auflösung: 5368 x 3561
Struktur: *** fein - Preisgruppe: 1
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Erlenbrüche sind die typische Waldform nasser, oft anmooriger Senken an Bächen oder im Verlandungsbereich von Standgewässern. Da es Übergänge zu Sumpfwäldern, Moorwäldern und Auenwäldern gibt, ist die Abgrenzung schwierig. Nicht jeder Wald, der gemeinhin als Erlenbruch bezeichnet wird, ist tatsächlich einer.
Diese Vorfrühlings-Aufnahme zeigt einen tatsächlichen und typischen Erlenbruch, den Walzenseggen-Erlenbruch. Dieser zumindestens mit Stiefeln noch halbwegs betretbare Wald zeichnet sich durch dichte Bestände der Sumpf-Segge aus. Nur ganz selten kommen noch andere Pflanzen vor, wie z.B. Großes Mädesüß oder Gemeiner Gilbweiderich.
Obwohl Erlenbrüche ursprünglich recht häufig waren, gibt es sie heute nur noch vereinzelt. Vor allem durch die Entwässerung von Feuchtgebieten und durch die Umwandlung in Erlenforste sind sie vielerorts schon verschwunden. Es ist schwierig, noch ungeschädigte Bestände zu finden.
Der Bestand im Grützmühlmoor, einem über 12m tiefen Quell- und Versumpfungsmoor am Rand der Lutherstadt Wittenberg, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Ehemals teils kultiviert und als Baumschule genutzt, fiel es nach 1945 in den Geltungsbereich eines Übungsplatzes der Roten Armee. Im Laufe der Jahre fielen die kultivierten Bereiche der erneuten Vermoorung anheim, wodurch auch der Erlenbruch an Ausdehnung zunahm. Zwischenzeitlich mehrfach untersucht und für wertvoll befunden, ist eine rechtskräftige Unterschutzstellung noch nicht zustande gekommen. Aktuell ist das Moor durch den geplanten Neubau einer Straße gefährdet.



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