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Schlenken in einem Flämingmoor
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Schlenken in einem Flämingmoor

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: *** hart - Auflösung: 5383 x 3561
Struktur: *** fein - Preisgruppe: 1
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Der Fläming, eine altpleistozäne Hochfläche am nördlichen Rand des mitteldeutschen Trocken-gebietes, ist aufgrund der geringen Niederschläge eigentlich nicht für eine Entfaltung von Mooren prädestiniert. Trotzdem konnten sich an Quellaustritten des Fläming-Randes verbreitet Moore bilden, von denen manche beträchtliche Torfmächtigkeiten aufweisen. Durch Kultivierung und grundhafte Entwässerung sind diese Moore heute verschwunden oder stark geschädigt.
Eines, das sich erst durch Wirken des Menschen gebildet hat, liegt westlich Braunsdorf in einer alten Tongrube. Kurz vor 1900 war der Tonvorrat abgebaut und die Grube blieb sich selbst überlassen. Gespeist von einem schwebenden Grundwasserleiter hat sich auf den Resten des nährstoffarmen Tons eine torfbildende Vegetation angesiedelt, die bis heute ein Moor mit einer Torfstärke von fast 1m Mächtigkeit entstehen ließ. Nur bei beständig guter Wasserversorgung ist ein solch rasches Moorwachstum möglich. Die normale Torfbildungs-Rate von 2-4mm jährlich ist hier offensichtlich überschritten worden.
Die Aufnahme zeigt eine Schlenke im Zentrum des kleinen Moores, über die das am oberen Moorrand austretende Wasser durch das Moor abfließt.



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