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Kiefernmoorwald am Rand des Adlermoores
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Kiefernmoorwald am Rand des Adlermoores

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: *** hart - Auflösung: 5442 x 3591
Struktur: *** fein - Preisgruppe: 1
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Die Niederlausitz ist eine Landschaft, in der ausgedehnte nährstoffarme Moore ursprünglich weit verbreitet waren. Durch Entwässerung und Torfabbau ist von diesem Moorreichtum nicht viel übrig geblieben. Die noch vorhandenen Reste reichen nicht einmal, um den Moorforschern ein detaiertes Bild über die ursprüngliche Pflanzenwelt zu gewähren. Die heute geltenden Angaben dazu beruhen auf Vergleichsuntersuchungen und morphologischen Schlussfolgerungen. Die fundiertesten Angaben sind zu den Moorwäldern möglich, da von ihnen noch vergleichsweise viele Reste am Rand ausgetorfter Moore erhalten geblieben sind.
Diese Aufnahme zeigt einen dieser Wälder. Er bildet am Rand eines Torfstiches einen typisch schütteren Bestand, der einen Eindruck vom Erscheinungsbild Lausitzer Moorwälder gibt. Geprägt von Nährstoffmangel, Huminsäure-Überschuß und großer Nässe bilden sich Baumbestände, die am Rande des Existenz-Minimums dahinvegetieren und dabei oft skurrile Formen ausbilden. Der Jahreszuwachs ist so gering, dass kleine Bäumchen mit dünnem Stamm bereits sehr alt sein können. Für die Bodenvegetation sind neben Pfeifengras verschiedene moortypische Moose und Zwergsträucher wie Glockenheide und Preiselbeere charakteristisch.
Die Dübener Heide gehört mit ihrer Südost-Seite noch zur Lausitzer Moorprovinz. Das Moor liegt in einem Seeadler-Schutzgebiet und ist nach dem nahen Brutplatz benannt.



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