Felssporn mit Blaugras-Buchenwald bei RübelandFieberklee
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Fichten-Moorwald im Oberharz |
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Preis ab:
EUR 128,00
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Der Oberharz ist aufgrund seiner Ausrichtung der Haupt-Bergrücken und der Lage weit nördlich der übrigen Mittelgebirge ein Regenfänger der Superlative. Die Jahres-Niederschlagsmenge liegt abhängig von Höhenlage und Ausrichtung zwischen 1300 und 1600mm. Selbst das noch näher am Meer gelegene Hochsauerland mit dem Kahlen Asten als höchstem Berg kann da nicht mithalten. Auf den Verebnungsflächen und einigen breiten Bergrücken konnten sich große Hochmoore bilden. Diese haben ihre Hauptverbreitung zwischen Bruchberg, Wurmberg und Brocken. Noch ausgedehnter war ursprünglich das Gebiet der Moorwälder, eine Erfassung aus dem Jahr 1920 nennt 1200ha. Davon ist der allergrößte Teil heute von Forstwirtschaft und Kultivierung gezeichnet, besonders im Westlichen Harz. Ganz anders im Ostharz: hier verhinderte das grenznahe Sperrgebiet die Kultivierung großer Bereiche, die dadurch auch heute noch ursprünglich erhalten sind. Ihre weitere ungestörte Entwicklung ist durch die Ausweisung als Totalreservat sichergestellt. Diese Aufnahme zeigt einen Moorwald bei typischem Hochharz-Wetter, nämlich in Wolken. Typisch für diese sturmgepeitschten Wälder sind auch die hohe Rate abgängiger Bäume und der lichte Bestandsschluss. |
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