Schluftwiese im Oberharz bei SchierkeSchwarzes Moor in der Hohen Rhön
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Schmatzermoos im Murnauer Moor |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Aufgrund der regenstauenden Wirkung zählen der N-Rand der Alpen und die obere Hochebene zu den niederschlagsreichsten Gebieten in Deutschland. Hier fallen jährlich ~1800mm Niederschlag. Unter diesen Gegebenheiten konnten sich großflächige Moore bilden. Manche dieser Moore sind auch heute noch ganz oder teilweise erhalten. Eines der bedeutendsten ist das Murnauer Moor mit einer Ausdehnung von 2300ha und 8km Durchmesser. Weil es nicht nur von Regenwasser ernährt wird (Hochmoor), sondern auch von Zulaufwasser, ist es über weite Strecken ganz extrem nass. Diesem Umstand verdankt das Moor seine bis heute weitgehende Unberührtheit. Die Aufnahme zeigt das „Schmatzermoos“, ein von zahlreichen Wasserrinnen (Schlenken) durchzogenes Übergangsmoor mit besonderem Strukturreichtum und landschaftlicher Schönheit. Es liegt genau im Zentrum des ausgedehnten Moorgebietes. Das Moor steht unter Naturschutz, darf aber auf weiten Flächen betreten werden. Wahrscheinlich geht man davon aus, dass ohnehin niemand so „verrückt“ ist, weit in diese sumpfigen Gründe vorzudringen. Und bei der enormen Ausdehnung ist an eine effektive Überwachung gar nicht zu denken. Was erlaubt ist, verlockt weniger. Die Rechnung geht beim Murnauer Moor auf: Abweichler vom Weg sind sehr selten. Wer es dennoch wagt, in das Moor vorzudringen, lernt hier alsbald die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit kennen. Die schiere Größe und die Unwegsamkeit können zu gefährlichen Situationen führen. Gefährlich tiefe Stellen indes sind selten oder gut erkennbar. Nur im Norden des Moores gibt es ausgedehnte Schilfsümpfe mit Potential, darin unterzugehen. Erschlossen ist das Moor mit einem komfortablen Rad- und Wanderweg (Bitumen) und mehreren kleinen Wegen, die irgendwo im Moor enden. |
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