PechnelkePracht-Nelke
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Pfeifengras-Streuwiese an der Müritz |
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Preis ab:
EUR 48,00
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Streuwiesen sind ein Biotoptyp vergangener Kleinbäuerlicher Landwirtschaft und als solcher faktisch ausgestorben. Aus Naturschutz-fachlichen Gründen werden ganz vereinzelt noch geringe Reste durch Pflege-Bewirtschaftung erhalten. Die bedeutendsten Bestände gibt es derzeit in Bayern, besonders im Alpenvorland. Diese Aufnahme zeigt eine Streuwiese am östlichen Ufer der Müritz. Sie wird zusammen mit der berühmten „Spuklochkoppel“ und der „Ameisenwiese“ so bewirtschaftet, dass der Reichtum besonders an seltenen Pflanzenarten erhalten bleibt. Zu den botanischen Schätzen dieser Wiese zählen Sumpf-Enzian, Echtes Fettkraut und Weiße Waldhyazinthe. Der Name „Streuwiese“ rührt daher, dass das Gras ein Heu ergibt, dass zwar als Einstreu taugt, nicht jedoch als Futter. Der Ertrag ist insgesamt gering. Dennoch wurden ehemals große Flächen als Streuwiese bewirtschaftet, eine andere Nutzung war nicht möglich. Streuwiesen gedeihen auf sehr mageren, meist moorigen Böden. Erst die Einführung künstlichen Düngers brachte hier die Wende und den Niedergang der Streuwiesen. Als Biotop nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU sind Streuwiesen streng geschützt und es besteht die Pflicht, sie zu erhalten. Nur mit massivem Druck gelingt es der EU, diese Richtlinie allmählich auch in Deutschland durchzusetzen. Für die Streuwiesen zu spät. |
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