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Breitblättriges KnabenkrautBruchwald an der Pritzerber Laake

Brenndoldenwiese im Tal der Kremitz
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Brenndoldenwiese im Tal der Kremitz

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: ** mittel - Auflösung: 5273 x 3425
Struktur: *** fein - Preisgruppe: 1
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Neben den „einheitsgrünen“ Intensivgrünländern, die meist gedüngt und aus Ansaat hervor-gegangen sind, gibt es vereinzelt auch noch Reste artenreicher Grünländer. Es handelt sich dabei um solche Bestände, wie sie noch vor weniger als 100 Jahren typisch waren und entsprechend große Flächen einnahmen. In den Flussauen und direkt angrenzenden Bachtälern dominierte dabei der Typ der sogenannten Brenndoldenwiesen, in denen die Namen-prägende Sumpf-Brenndolde meist recht zahlreich vorkam.
Diese Wiesen waren ganz ausserordentlich arten- und strukturreich, aber auch ertragsschwach. Aus diesem Grund wurden sie vielfach in Intensivgrünland umgewandelt. Die noch vorhandenen Reste sind aktuell meist nicht mehr in Nutzung und verkrauten zunehmend. Diese Spätherbst-Aufnahme zeigt einen der ganz wenigen Reste, die noch sporadisch genutzt werden und deshalb in einem mäßig guten Zustand sind.
Die Seltenheit der Brenndolden-Wiesen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Mitteleuropa, hat zur Unterschutzstellung geführt. Als FFH-Biotop, einem sehr hohen Schutzstatus, sind sie vor direkter Vernichtung bewahrt, nicht jedoch vor dem schleichenden Verfall durch Nutzungs-Aufgabe. Im Zuge von Verkrautung und Verfilzung werden die bemerkenswerten Pflanzenarten wie z.B. Wiesen-Schwertlilie, Kanten-Lauch, Sumpf-Brenndolde und Gottes-Gnadenkraut rasch seltener und verschwinden schließlich ganz. Viele dieser Pflanzen sind bereits aktuell schon bestandsgefährdet, manche dem Aussterben nahe.



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